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Nein zu Krank und Arm

Reg.Nr. 06150

Berechtigung, das Österreichische Spendengütesiegel zu führen seit: 28.03.2018, Reg.Nr. 06150

Nachstehende Angaben wurden uns von der Organisation für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt:

Selbstdarstellung

Mehr als 400.000 Menschen sind in Österreich gesundheitlich mehrfach belastet und gleichzeitig von Armut betroffen. Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen, sind doppelt so oft krank wie Kinder in wohlhabenden Verhältnissen. Menschen mit niedrigem Einkommen weisen einen dreimal schlechteren Gesundheitszustand sowie eine bis zu 10 Jahre kürzere Lebenserwartung auf. Mindestens 110.000 Menschen in Österreich bräuchten jährlich eine Psychotherapie. Nur 35.000 bekommen diese Behandlung voll finanziert. Weitere 30.000 bezahlen mit der Zuschussregelung hohe Selbstbehalte. 45.000 Menschen können sich die Psychotherapie einfach nicht leisten. Laut Liga für Kinder und Jugendgesundheit fehlen in Österreich jedes Jahr 80.000 kassenfinanzierte Therapieplätze für Kinder und Jugendliche. Krankheit und Armut bedeuten nicht nur materielle Entbehrungen und Ausschluss von notwendigen Therapien sondern vor allem Mangel an gesellschaftlicher Teilhabe.

Die Ereignisse der letzten Jahre haben für viele Menschen auf dieser Welt, aber auch in Österreich, schwere Zeiten und menschliche Tragödien mit sich gebracht, von denen wir glaubten oder zumindest hofften, sie gar nicht oder in dieser Intensität und diesem Ausmaß nicht mehr erleben zu müssen. Dies hat unter anderem auch dazu geführt, dass einerseits weniger Menschen spenden können aber andrerseits auch gerade bei uns in Österreich immer mehr Menschen unsere Hilfe und Solidarität brauchen. Weltweite Katastrophen und nationale Notstände sollen uns aber nicht in Hilflosigkeit versetzen – stattdessen sind unsere Solidarität und konkrete Initiativen gefordert!

Armut nimmt zu.

Menschen mit niedrigem Einkommen weisen einen dreimal schlechteren Gesundheitszustand auf und sind doppelt so oft krank. Sie haben im Vergleich zu jenen Menschen mit hohem Einkommen ein 2,7-fach erhöhtes vorzeitiges Sterblichkeitsrisiko. Betroffen sind vor allem Kinder – mit allen Benachteiligungen für ihre Gesundheit – und in der Folge für unsere Gesellschaft. Gerade in Lebenslagen, die durch Krankheit und Armut beeinträchtigt sind, brauchen Menschen unsere Solidarität. Das heißt vor allem Hilfe zur Selbsthilfe und damit die Erhaltung der Gesundheit. Mit unserer Hilfe können Menschen Krankheiten und Krankheitsfolgenbesser bewältigen und auch ihr Recht auf Lebenschancen wahrnehmen.

Neue Gesellschaftskrankheiten.

In den sozial benachteiligten Bevölkerungsschichten treten vor allem psychische Krankheiten immer häufiger auf. Zum Teil mit nachhaltigen Folgen für die individuelle Lebensqualität. Besonders betroffen von diesen gesundheitlichen Konsequenzen sind heute vor allem Kinder und Jugendliche, alleinerziehende Mütter und einkommensarme Menschen.

Sagen wir gemeinsam: NEIN ZU KRANK UND ARM!

Ein neues Denken und ein neuer „Gesellschaftsvertrag“ sind notwendig, um diese Entwicklung, die sich permanent beschleunigt, und die gesellschaftliche Ungleichheit von Krankheit und Armut zu stoppen. Es geht dabei nicht nur um karitative Hilfe, bei der durch eine Geldspende geholfen wird, sondern auch um die Würde des Menschen. Wir wollen und dürfen niemanden zurücklassen – der Weg in die Zukunft wird steinig genug. Nur wenn alle mit dabei sind, wenn alle ihr Potenzial einbringen können, wird uns die gemeinsame Zukunft erfolgreich gelingen.

Wir brauchen Sie auch weiterhin, alleine schaffen wir es nicht.


 


Kontakt:
Verein “Nein zu Krank und Arm”
Vorgartenstraße 206C, Viertel Zwei | Biz Zwei, 1020 Wien
Präsident: Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Mobil: +43 (0) 664 505 09 44
E-Mail: office@neinzukrankundarm.org
www.neinzukrankundarm.org

Spendenkonto:
ERSTE BANK der Oesterreichischen Sparkassen AG
IBAN: AT95 2011 1289 3091 9500
BIC: GIBAATWWXXX