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die möwe - Hilfe für Max

die möwe - Kinderschutzzentren sind Anlaufstelle für minderjährige Opfer psychischer, physischer und sexueller Gewalt. Die Hauptarbeit der möwe besteht in der Beratung und psychotherapeutischen Betreuung von Hilfesuchenden.

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Während der Corona-bedingten Ausgangsbeschränkungen waren viele Familien in einer Ausnahmesituation. Das eigene Zuhause war für manche Kinder kein sicherer Ort.

Max ist eines dieser Kinder, die sich in ihrer Familie nicht geborgen fühlen konnten. Im Gegenteil: Max hatte Angst. Angst vor der Gereiztheit und Unberechenbarkeit seines Vaters, der seinen Job verloren hat. Angst vor dem Herumschreien seiner Mutter, die im Home Office überlastet war. Und er hatte niemanden, dem er davon erzählen konnte. Das tat fast mehr weh als die Schläge.

Zurück in der Schule merkt seine Lehrerin, dass es Max nicht gut geht. Sie redet mit ihm und er kann sich ihr anvertrauen. Gemeinsam melden sie sich bei der möwe und Max erhält die Hilfe, die er braucht.

„Viele seelische und körperliche Verletzungen, die Kinder in der Zeit der sozialen Isolation erlebt haben, werden erst jetzt zu Tage treten“ sagt Hedwig Wölfl, Psychologin und Leiterin der möwe. „Genauso wie Ängste und Überforderung nehmen familiäre Konflikte bis hin zu Gewalt in Krisenzeiten drastisch zu.“ Ohne Kontakt nach außen, bleibt Gewalt an Kindern oft unbemerkt, denn Kinder brauchen Erwachsene, denen sie sich anvertrauen können. Kinder brauchen Vertrauenspersonen. Seien Sie achtsam und schauen Sie hin.

Weitere Infos zur Arbeit der möwe: https://www.osgs.at/die-moewe-kinderschutzzentren-gemeinnuetzige-gmbh

Seit dem 10.12.2004 trägt die möwe das Spendengütesiegel mit der Reg.Nr. 05526. Das zentrale Anliegen der gemeinnützigen GmbH ist der Schutz von Kindern vor Gewalt und ihren Folgen.